Logopädie
Logopädie beschäftigt sich mit Prävention, Beratung und Behandlung von Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Wir sehen den Patienten als ganzen Menschen, um einen schnellstmöglichen Erfolg zu erzielen. Unsere Erfahrung zeigt, dass die enge Zusammenarbeit mit Eltern und Angehörigen zu schnellerem Erfolg führt.

Die Arbeit im interdisziplinären Team ermöglicht eine gute Abschätzung der notwendigen Therapieschwerpunkte.

 

Behandlungsschwerpunkte für Kinder und Jugendliche

  • Kinder und Jugendliche mit Problemen beim Spracherwerb (Muttersprache und Zweitsprache)
  • Kinder und Jugendliche mit Problemen der Aussprache
  • Kinder und Jugendliche mit Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten
  • Kinder und Jugendliche mit Redefluss-Störungen wie z.B. Stottern
 

Behandlungsschwerpunkte für Menschen höheren Lebensalters

  • Erwachsene mit Schädel- und Hirnverletzungen z.B. nach Verkehrsunfällen
  • Erwachsene mit hohen stimmlichen Belastungen wie Erzieher, Lehrer, Schauspieler, Sänger
  • Erwachsene mit Erkrankungen wie Schlaganfall, Morbus Parkinson, Multiple Sklerose
  • Erwachsene mit Sprechstörungen nach Kehlkopf-Operationen
Ergotherapie

Ergotherapie unterstützt und begleitet Menschen jeden Alters, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Einschränkung bedroht sind. Ziel ist, sie bei der Durchführung für Sie bedeutungsvoller Betätigungen in den Bereichen Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit in ihrer persönlichen Umwelt zu stärken.

Hierbei dienen spezifische Aktivitäten, Umweltanpassung und Beratung dazu, dem Menschen Handlungsfähigkeit im Alltag, gesellschaftliche Teilhabe und eine Verbesserung seiner Lebensqualität zu ermöglichen. (DVE 08/2007)

 

Behandlungsschwerpunkte für Kinder und Jugendliche

  • Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom mit oder ohne Hyperaktivität (AD(H)S
  • Wahrnehmungs- und Wahrnehmungsverarbeitungsstörungen
  • Störung der Fein- und Graphomotorik, unklare Händigkeit
  • Störung der Grobmotorik (unsichere Koordination, unsicherer Bewegungsablauf)
  • Allgemeine Entwicklungsverzögerungen/ Entwicklungsstörungen
  • Auffälligkeiten in der sozialen und emotionalen Entwicklung
  • Probleme in lernunterstützenden Fähigkeiten (u.a. Arbeitsverhalten, Motivation, Merkfähigkeit, Selbstvertrauen, Aufmerksamkeitssteuerung und Konzentration)
 

Behandlungsschwerpunkte für Menschen höheren Lebensalters

  • Dementielle Erkrankungen
  • Psychische Erkrankungen im Alter
  • Motorische Funktionsstörungen
 
Physiotherapie

Für Jugendliche und Erwachsene

  • Erhalt und Verbesserung der Beweglichkeit, Koordination, Kraft und Ausdauer
  • Schmerzlinderung
  • Förderung von Stoffwechsel und Durchblutung
  • Muskelaufbau, motorisches Lernen, 
Schulung eines eigenverantwortlichen Umgangs mit dem Körper

Für Kinder

  • Auf neurophysiologischer Basis (Bobath)
  • Befund und individuelle Therapiekonzepte bei neurologischen Erkrankungen, Reizverarbeitungs- und Wahrnehmungsproblemen, Entwicklungsverzögerungen und -störungen
  • Elternberatung und Elternanleitung
Interdisziplinäre Frühförderung
Der Anspruch des Gesetzgebers

„Die Komplexleistung Frühförderung als interdisziplinär abgestimmtes System von Hilfen für behinderte und von Behinderung bedrohter Kinder und ihrer Familien beginnt mit der Feststellung des Entwicklungsrisikos und endet in der Regel mit dem Schuleintritt.

Alle Leistungen werden auf der Grundlage eines individuellen Förderkonzeptes gemeinsam mit den Eltern erbracht, interdisziplinär entwickelt und laufend entsprechend den Erfordernissen fortgeschrieben.

Die Familien sollen sich die Leistungen nicht mehr zusammensuchen müssen, und sie sollen auch nicht mehr mit Fragen von Zuständigkeiten und Kostenstreitigkeiten der beteiligten Sozialleistungsträger – Krankenkassen und Sozial- oder Jugendhilfeträger – belastet werden.“

(Zitat: Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt vom 10. Mai 2005)

  • Hilfen für Kinder von der Geburt bis zur Einschulung
  • ist für alle Familien kostenfrei
  • findet in der Regel ein- bis zweimal wöchentlich statt